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#1 (permalink) |
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Junior
Join Date: Dec 2005
Posts: 40
german_poster is an unknown character at this point
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Hi,
das einzige Problem das meine Frau und ich mit unserem Sohn (2,4 Jahre alt) haben ist das schlafen gehen. Früher war es auch so das er nicht schlafen gehen wollte, aber mit ein wenig konsequentem Verhalten war alles immer schnell geklärt und es klappte. Nun sind wir vor einem halben Jahr umgezogen und die neue Wohnung ist recht hellhörig. Man hört die Nachbarn im Haus nebenan Stühle verrücken, mal streiten die Nachbarn untendrunter oder hören Musik, mal macht die Heizung Geräusche. Ich weiß nicht welches Schlüsselerlebnis wir verpasst haben, jedenfalls hatte er plötzlich Angst vor all diesen Geräuschen. Er sagt immer etwas davon das die Menschen kommen und das sie dies nicht sollen usw. Zuerst haben wir ihm ein "Beschützkuscheltier" gegeben udn ihm erklärt das es einfach nur Menschen sind die hier auch im Haus wohnen das die vielleicht mal einen Nagel in die Wand hauen und das es deshalb klopft, oder eben das sie ihre Stühle verrücken und so das Geräusch zustande kommt. Vorerst war es auch gut, aber dann wurde es immer schlimmer und schlimmer bis er eine regelrechte Panik vorm Zubettgehen entwickelte. Kein gutes Wort half etwas, wenn wir bei ihm blieben bis er eingeschlafen ist (oftmals erst nach 21.00h) wacht er mitten in der Nacht auf, ist verzweifelt das wir nicht da sind und bekommt Panik. Seit einigen Nächten schläft er nun bei meiner Frau im Bett, ich eben auf der Couch, der Platz sonst nicht reicht. Mach ich gerne für meinen Sohn, aber ein Dauerzustand kann das auch nicht sein. Wir sind mittlerweile ratlos und umso gespannter um kreative Ideen und Vorschläge von euch. Danke schon jetzt für die Mühe des Lesens.
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pax vobiscum |
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#2 (permalink) |
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Super Moderator
Join Date: Apr 2004
Location: Göttingen
Posts: 324
elahub is on a distinguished road
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Hallo German-Poster
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder sehr genau sagen, was sie bedrückt, natürlich auf ihre Art. Das müsste auch ein so kleines Kind schon machen. Die Fragen müssten natürlich dementsprechend gestellt werden, eben kleine Fragen und immer die Antwort abwarten, nicht stellvertretend für das Kind antworten, weil man meint, man wüsste was es sagen will. Ich stelle mir das so vor: "Es ist ... Uhr, Du gehst jetzt ins Bett." Antwort: Nein. "Warum nicht?" Antwort: Ich habe Angst. "Warum hast Du Angst?" Antwort: tja ... evtl. Geräusche "Welche Geräusche?" Antwort ..... "Das ist nur der Fernseher von Onkel ...." Vielleicht ist es sogar möglich, den Nachbarn zu besuchen und sich den Fernseher oder was auch immer anzusehen, so dass der Kleine eine greifbare Vorstellung davon hat, was diese Geräusche verursacht. Ich denke so kleine Kinder können noch nicht gedanklich durch Wände sehen. Naja ... Gute Nacht erstmal )Daniela |
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