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Junior
Join Date: Nov 2005
Posts: 6
ALYSSA is an unknown character at this point
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Alors voila ma prof nous a donner le texte suivant et j'ai pas compris grand chose. En plus c un texte philosophique. Si quelqun pouvait m'expliquer les grandes articulations du textes et quelle est la pensée générale de Georg Simmel ce serait super sympa. De plus il y a aussi 5 question auquelles je doit répondre, donc si vos explications me guideraient déja un peu plus pour y répondre CE SERA SUPEER!!! Voila le texte: Georg Simmel Die Grosstädte und das Geistesleben aus: Die Grossstadt. Vorträge und Aufsätze zur Städteausstellung. (Jahrbuch der Gehe-Stiftung Dresden, hrsg. von Th. Petermann, Band 9, 1903, S. 185-206) (Dresden) Die tiefsten Probleme des modernen Lebens quellen aus dem Anspruch des Individuums, die Selbständigkeit und Eigenart seines Daseins gegen die Übermächte der Gesellschaft, des geschichtlich Ererbten, der äußerlichen Kultur und Technik des Lebens zu bewahren - die letzterreichte Umgestaltung des Kampfes mit der Natur, den der primitive Mensch um seine leibliche Existenz zu führen hat. Mag das 18.Jahrhundert zur Befreiung von allen historisch erwachsenen Bindungen in Staat und Religion, in Moral und Wirtschaft aufrufen, damit die ursprünglich gute Natur, die in allen Menschen die gleiche ist, sich ungehemmt entwickele; mag das 19.Jahrhundert neben der bloßen Freiheit die arbeitsteilige Besonderheit des Menschen und seiner Leistung fordern, die den Einzelnen unvergleichlich und möglichst unentbehrlich macht, ihn dadurch aber um so enger auf die Ergänzung durch alle anderen anweist; mag Nietzsche in dem rücksichtslosesten Kampf der Einzelnen oder der Sozialismus gerade in dem Niederhalten aller Konkurrenz die Bedingung für die volle Entwicklung der Individuen sehen - in alledem wirkt das gleiche Grundmotiv: der Widerstand des Subjekts, in einem gesellschaftlich-technischen Mechanismus nivelliert und verbraucht zu werden. Wo die Produkte des spezifisch modernen Lebens nach ihrer Innerlichkeit gefragt werden, sozusagen der Körper der Kultur nach seiner Seele - wie mir dies heut gegenüber unseren Großstädten obliegt - wird die Antwort der Gleichung nachforschen müssen, die solche Gebilde zwischen den individuellen und den überindividuellen Inhalten des Lebens stiften, den Anpassungen der Persönlichkeit, durch die sie sich mit den ihr äußeren Mächten abfindet. Die psychologische Grundlage, auf der der Typus großstädtischer Individualitäten sich erhebt, ist die Steigerung des Nervenlebens,die aus dem raschen und ununterbrochenen Wechsel äußerer und innerer Eindrücke hervorgeht. Der Mensch ist ein Unterschiedswesen, d. h. sein Bewußtsein wird durch den Unterschied des augenblicklichen Eindrucks gegen den vorhergehenden angeregt; beharrende Eindrücke, Geringfügigkeit ihrer Differenzen, gewohnte Regelmäßigkeit ihres Ablaufs und ihrer Gegensätze verbrauchen sozusagen weniger Bewußtsein, als die rasche Zusammendrängung wechselnder Bilder, der schroffe Abstand innerhalb dessen, was man mit einem Blick umfaßt, die Unerwartetheit sich aufdrängender Impressionen. Indem die Großstadt gerade diese psychologischen Bedingungen schafft - mit jedem Gang über die Straße, mit dem Tempo und den Mannigfaltigkeiten des wirtschaftlichen, beruflichen, gesellschaftlichen Lebens - stiftet sie schon in den sinnlichen Fundamenten des Seelenlebens, in dem Bewußtseinsquantum, das sie uns wegen unserer Organisation als Unterschiedswesen abfordert, einen tiefen Gegensatz gegen die Kleinstadt und das Landleben, mit dem langsameren, gewohnteren, gleichmäßiger fließenden Rhythmus ihres sinnlich-geistigen Lebensbildes. Daraus wird vor allem der intellektualistische Charakter des großstädtischen Seelenlebens begreiflich, gegenüber dem kleinstädtischen, das vielmehr auf das Gemüt und gefühlsmäßige Beziehungen gestellt ist. Denn diese wurzeln in den unbewußteren Schichten der Seele und wachsen am ehesten an dem ruhigen Gleichmaß ununterbrochener Gewöhnungen. Der Ort des Verstandes dagegen sind die durchsichtigen, bewußten, obersten Schichten unserer Seele, er ist die anpassungsfähigste unserer inneren Kräfte; er bedarf, um sich mit dem Wechsel und Gegensatz der Erscheinungen abzufinden, nicht der Erschütterungen und des inneren Umgrabens, wodurch allein das konservativere Gemüt sich in den gleichen Rhythmus der Erscheinungen zu schicken wüßte. So schafft der Typus des Großstädters, - der natürlich von tausend individuellen Modifikationen umspielt ist - sich ein Schutzorgan gegen die Entwurzelung, mit der die Strömungen und Diskrepanzen seines äußeren Milieus ihn bedrohen: statt mit dem Gemüte reagiert er auf diese im wesentlichen mit dem Verstande, dem die Steigerung des Bewußtseins, wie dieselbe Ursache sie erzeugte, die seelische Prärogative verschafft; damit ist die Reaktion auf jene Erscheinungen in das am wenigsten empfindliche, von den Tiefen der Persönlichkeit am weitesten abstehende psychische Organ verlegt. Diese Verstandesmäßigkeit, so als ein Präservativ des subjektiven Lebens gegen die Vergewaltigungen der Großstadt erkannt, verzweigt sich in und mit vielfachen Einzelerscheinungen. Et voila les questions: 1) Wie deutet Simmel die Entwicklung der modernen Philosophie seit dem 18. Jahrhundert? 2)Was wird von Simmel als "Körper der Kultur" und als "Seele der Kultur" [§3] bezeichnet? 3)Was versteht Simmel unter "die Steigerung des Nervenlebens" [§4]? Wodurch wird sie bewirkt? Was bringt sie, laut Simmel, dem Menschen? 4)Genben Sie wieder und analysieren Sie den von Simmel geschildert Gegensatz zwischen dem Grossstadtbewohner und dem der Landbewohner. 5)Wie wird der Typus des Grossstädters von Simmel vorgestellt? Wogegen richtet sich, Ihrer Meinung nach, seine Argumentation und warum? Voila Voila! ET MERCI BEAUCOUP D'AVANCE!!! ![]() |
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#2 (permalink) |
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International Forum Fan
Join Date: Aug 2004
Posts: 553
Androc came out of the blue
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Plus nous nous servons de notre intelligence pour contourner les problèmes qu' on lui pose, plus finira-t-elle à dégénérer jusqu' au point où nous finirons par ne plus en avoir suffisamment pour résoudre quel problème que ce soit.
Pour répondres aux questions posées, il te faut d' abord avoir compris le texte préalable. Pour le comprendre, il te faut d' abord le traduire. Dès que tu l' auras traduit, tu seras à même de répondre par toi-même à toutes les questions posées. Si ce n' en sera pas le cas, tu pourras nous en montrer ta traduction et nous pourrons t' aider comme tu l' auras bien mérité. Androc |
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#3 (permalink) |
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Junior
Join Date: Nov 2005
Posts: 6
ALYSSA is an unknown character at this point
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Je ne t' ai demandé en aucun cas de répondre aux questions (tu peux meme revérifier) j'ai demandé qu'une personne bienveillante m'aide en m'expliquant les grandes articulations du texte.
Et pour ton information ANDROC j'ai traduit le texte mais rien à faire. Tu sais il y a de nombreux textes philosophiques en francais ( qui est langue maternelle et que je n'ai donc pas besoin de traduire) que je ne comprend pas. Tu pensait que je voulait que vous me fassiez tous le travail mais détrompes toi, ce n'est pas mon habitude d'agir ainsi. Voila c'était juste pour clarifier le malentendu. Et merci d'avoir répondu ![]() |
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