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Old 11-01-2006, 07:58 AM   #1 (permalink)
frychar
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Default L'écrivain Autrichien FRANZOBEL er Auschwitz...

J'ai trouvé sur internet des extraits du livre KRAUTFLUT de Franzobel...Et j'ai été choqué par une des phrases citant le slogan à l'entrée du camps de concentration d'Auschwitz:"ARBEIT MACHT FREI".
Une phrase ironique ? Semblant ignorer l'usage que les nazis ont fait du slogan...
J'ai quelques notions d'Allemand,mais j'aimerais une traduction précise...Merci..Et le sens général que vous donnez à cet extrait....


Fleißig, sagt man, wären diese Menschen wie Unsummen Bienen. Ergo summ. Sie würden immer, sagt man, schuften, schinden, hetzen. Vorher könnten sie nicht ruh’n. In der Arbeit, sagt man liegt summa summarum ihr Lebenszweck. Man sagt auch, dass man sagt, man sagte, dass sie werken wie besessen, nicht gemütlich wären, weil man sagt, es gebe ständig etwas zu tun. Hesiod sagt: Arbeit schändet nicht, und Benn sagt: Arbeit heißt Steigerung zur geistigen Form. Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen, sagt Humboldt. Man sagt auch, dass man sagt, man sagte, dass sie werken wie besessen, nicht gemütlich wären, weil man sagt, es gebe ständig etwas zu tun. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen, sagt man. Ora et labora. Arbeit macht frei. Arbeit, sagt man, macht erst das Leben süss.”

(Franzobel, 1995)

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen, sagt man. Ora et labora. Arbeit macht frei. Arbeit, sagt man, macht erst das Leben süß« (Franzobel 1995, S. 27).

Franzobel (1995): Die Krautflut. Erzählung, Frankfurt/Main
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